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Sicherheit geht vor: Last Frontier Heliskiing setzt auf ABS

Text: Andreas Hottenrott

Beim Heliskiing ist Sicherheit oberstes Gebot. Umfassende Maßnahmen können Risiken auf ein Minimum reduzieren – aber, beim Freeriden in völliger Wildnis, niemals völlig ausschließen. Bei Last Frontier Heliskiing ist man daher auch auf den Notfall vorbereitet.

Last Frontier Heliskiing: Lange Erfahrung mit Sicherheitsmaßnahmen

Beim Thema Sicherheit kann sich Last Frontier Heliskiing auf langjährige Erfahrung stützen. Das Unternehmen selbst besteht bereits seit 1996, Mitarbeiter sind aber schon länger in der Branche tätig. Im Laufe der Zeit konnten Protokolle und Systeme immer weiter verfeinert werden. Regelmäßige Schulungen gewährleisten darüber hinaus, dass die entsprechenden Team-Mitglieder auf dem neuesten Stand sind.

Das gewährleistet auch ein täglicher Austausch. Die Bergführer setzen sich morgens und abends zusammen, um Informationen über das Gelände und die Schneesituation auszutauschen. Aufgrund der Analysen werden dann bestimmte Regionen fürs Heliskiing ausgewählt. Darüber hinaus beschränkt sich der Informationsaustausch nicht auf Last Frontier. Wenn es um die Sicherheit geht, arbeiten alle Cat- und Heliskianbieter in British Columbia sowie externe Experten zusammen.

Episode 05: Safety – The Background Series from Last Frontier Heliskiing on Vimeo.

Lawinenrucksack kann Leben retten

Obwohl die besten Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, kann es beim Heliskiing dennoch zu Notfällen kommen. Deshalb werden Last Frontier-Gäste unter anderem mit Lawinenairbags ausgestattet. Diese Rucksäcke von ABS verfügen über zwei Kammern. Zieht man eine Reißleine, werden sie schlagartig mit Luft gefüllt. Bei einem Lawinenabgang soll das die Gefahr einer Verschüttung minimieren. Ebenfalls zur Ausrüstung gehören LVS-Geräte, Sonden und Schaufeln. Was genau im Notfall zu tun ist, erfahren Freerider in detaillierten Einweisungen zu Beginn ihres Aufenthalts bei Last Frontier Heliskiing.