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Heliskiing filmreif: „Und Action!“ bei Selkirk Tangiers

Text: Andreas Hottenrott

Heliskiing in den Selkirks und Monashees gilt weltweit als praktisch unübertroffen, das ist natürlich kein Geheimnis. Doch so großartige Bilder wie im neuen Streifen von Matchstick Productions bekommt man aus den Gebirgsketten nicht alle Tage. Beim Dreh von „RUIN AND ROSE“ erhielten die Filmemacher Unterstützung von Selkirk Tangiers.

Heliskiing im neuen Matchstick Productions-Film

Es ist eine ohnehin schon beängstigende Zukunftsversion – für Wintersportler aber scheint sie geradezu unerträglich. In „RUIN AND ROSE“ zeichnet Matchstick Productions (MSP) eine Welt ohne Wasser, ohne Schnee, ohne Berge. Alles liegt begraben unter einer gewaltigen Schicht Sand. Lediglich eine Gruppe Kinder überlebt am Rand der gigantischen Wüste. Als eines von ihnen ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit findet, beginnt die Suche nach den Wundern der zurückliegenden Winter. Und dazu zählt Heliskiing mit Selkirk Tangiers definitiv.

MSP zählt zu den renommiertesten Skifilme-Machern, seit 1993 bringen die Powder-Verrückten aus Colorado jedes Jahr einen neuen Streifen raus. Unter anderem acht „Movie of the Year“-Auszeichnungen des Powder Magazine und des Freeze Magazine füllen die Regale der Firma. Mit „RUIN AND ROSE“ nimmt MSP die Zuschauer diesmal mit auf eine postapokalyptische Reise, die mit atemberaubenden Bildern an hinreißenden Orten perfekt in Szene gesetzt wurde. Als Endzeit-Kulisse diente Namibias bizarre Skelettküste, die Schneesequenzen wurden in Alaska, Österreich, Bulgarien, Frankreich, Kalifornien und der Schweiz gedreht. Und natürlich im Powder-Paradies British Columbia.

Selkirk Tangiers fliegt die Filmstars

Für den Revelstoke-Teil flog Heliskiing-Anbieter Selkirk Tangiers die MSP-Crew ins legendäre Backcountry rund um BCs Freeride-Hotspot. Dort stürzt sich mit Markus Eder, Mark Abma, Eric Hjorleifson, den wir von SKI KANADA und SKI USA vor kurzem exklusiv interviewten, und Sammy Carlson ein echtes All-Star-Team an Freeskiern die steilsten Hänge hinab. Die Athleten lassen keine Gelegenheit aus, spektakuläre Sprünge im wie dafür geschaffenen Terrain zu zeigen, bei denen „normale“ Ski- oder Snowboardfahrer schon beim Zusehen leicht feuchte Handflächen bekommen.

Dass die Wahl der erfahrenen Skifilme-Macher bei der Suche nach grandiosen Tiefschnee-Runs auf die Selkirk und Monashee Mountains fiel, überrascht nicht. Neben Selkirk Tangiers haben auch andere Heliskiing-Unternehmen wie Weltmarktführer Canadian Mountain Holidays (CMH) das Potenzial der Bergketten schon längst erkannt. Besseres Tree Skiing als in den lichten Wäldern findet man kaum, und wer es nicht zwangsläufig „steep & deep“ mag, vergnügt sich auf grandiosen Gletschern. Den Schneefall von bis zu neun Metern pro Saison machen sich auch einige Catskiing-Anbieter wie Selkirk Wilderness, Valhalla Powdercats oder Revelstoke Cat Skiing zu Nutze. Schließlich ist das Areal einfach filmreif – ob nun eine Kamera auf die Wintersportler gerichtet ist oder nicht.