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Heliskiing: Alle Fragen und alle Experten-Antworten zum Heliski

Text: Darian Leicher und Bernhard Krieger

Heliskiing ist das ultimative Tiefschnee-Erlebnis für passionierte Skifahrer und Snowboarder. Aber wie funktioniert Heliskiing, wo gibt es das beste Heliskiing und was kostet Heliskiing? Hier sind die wichtigsten Fragen zum Heliskiing in Kanada und weltweit mit den Experten-Antworten vom SKI KANADA-Team zum Helicopter Skiing. Wir haben Millionen von Höhenmetern beim Heliskiing in den Beinen. Wir wissen, wovon wir sprechen.

Bin ich gut genug fürs Heliskiing?

Grundsätzlich kann jeder zum Heliskiing kommen, der anspruchsvolle Pisten im Skigebiet meistert. Viele Unternehmen bieten Programme speziell für Einsteiger an. Darüber hinaus lohnt es sich, ein paar Wochen vor dem Trip die Kondition zu überprüfen und, falls nötig, aufzubauen – die Grundlagen sollten da sein.

 

Heliskiing bei Northern Escape

Gibt es eine Altersbegrenzung für Heliski?

Das Durchschnittsalter der Teilnehmer liegt rund um die 50 Jahre. Das liegt auch daran, dass der benötigte Fitnesslevel nicht im Spitzensportbereich angesiedelt ist. Grundsätzlich gilt: Heliskiing ist für alle Altersklassen geeignet. Auch für Familien, für die einige Anbieter sogar spezielle Pakete anbieten. Das Mindestalter beträgt meistens 14 Jahre, nach oben gibt es keine Grenzen.

Wohin fliegt man zum Heliskiing?

Das größte Angebot gibt es in Kanada, dem Mutterland des Heliskiing. In British Columbia wurde Heliskiing vor mehr als 50 Jahren in seiner heutigen Form von CMH-Gründer Hans Gmoser erfunden. Allein Canadian Mountain Holiday (CMH) betreibt in British Columbia elf Lodges. Hinzu kommen weitere etablierte Anbieter wie Mike Wiegele, Selkirk Tangiers Helicopter Skiing, Last Frontier Heliskiing, Bella Coola Heliskiing, Northern Escape Heliskiing, Bearpaw Heliskiing, Great Canadian Heliskiing, RK Heliskiing und viele mehr. Doch auch in den USA, Chile, Grönland, Island, Schweden, Norwegen, Georgien, der Türkei und Kamtschatka, dem östlichsten Zipfel Russlands, wird geflogen. Der Himalaya in Indien ist ebenfalls eine Heliskiing-Destination.

Ist die Größe des Heliski-Gebiets wichtig?

Einzigartige Kulisse im Selkirk Tangiers Heliskiing-Areal

Alle Heliskianbieter haben exklusiv abgesteckte Skigebiete. Die Größe variiert dabei von der Größe des Skigebiets des gesamten Trois Vallées (größtes Skigebiet der Welt) als dem kleinsten Heliskigebiet, bis zum Umfang der gesamten Schweizer Alpen als dem größten Areal. Da im Durchschnitt gerade einmal 20 – 30 Menschen pro Woche auf dieser Fläche unterwegs sind, kann man sich vorstellen, dass selbst das kleinste Heliskigebiet in Kanada so viele Abfahrten zu bieten hat, dass es viele Wochen benötigen würde, um auch nur annähernd alle Runs mehrfach zu fahren.

Jedoch kann die Größe dann wichtig werden, wenn es längere Zeit nicht schneien sollte, die Lawinengefahr in bestimmten Lagen hoch oder das Wetter schlecht ist. Tritt dieser Fall ein, muss sorgsam mit dem Terrain umgegangen werden. Viele Hänge werden dann mehrfach befahren.

Wie sieht das typische Heliskigebiet aus?

Das typische Heliskigebiet gibt es nicht. Fährt man nach Chile, Alaska oder Grönland, wird man dort kein Treeskiing vorfinden, da sich alles im alpinen Gelände abspielt. In Schweden Norwegen können Skifahrer und Snowboarder von einem Gipfel bis runter an die Meeresküste eines Fjordes fahren. Geht´s nach Kamtschatka kurven Wintersportler auf langgezogenen Vulkanhängen. Aber auch hier gilt, dass die kanadischen Heliskigebiete das breiteste und interessanteste Spektrum an Geländearten bieten. Wenngleich es auch hier erhebliche Unterschiede in der Verteilung der Geländearten und der damit verbundenen Schneequalität gibt.

Wann ist die beste Zeit für Heliskiing?

Beinahe jeder Monat hat seine Vor- und Nachteile. Im Dezember und Januar ist es oftmals kalt und tief verschneit, bei schlechteren Bedingungen geht es dann zum eher anspruchsvollen Treeskiing in den Wald. Gegen Ende der Saison herrscht besseres Wetter, doch warme Sonnenstrahlen und Schnee sind keine ideale Mischung. Dann sind Flüge auf den Gletscher angesagt.

Traumhafte Abfahrten beim Heliskiing © MEIER’S WELTREISEN

Was kostet Heliskiing?

Im Durchschnitt kann man davon ausgehen, dass ein kompletter Heliskiing-Urlaub bestehend aus

  • Flug
  • Sechs oder sieben Tagen Heliskiing mit ca. 32.000 Höhenmetern
  • Unterbringung mit Vollpension
  • Trinkgeldern und Nebenkosten in der Lodge
  • Transfer vom Flughafen zur Lodge und zurück

mindestens rund 10.000 Euro kostet.

Die Preise variieren je nach Anbieter und Anzahl der gefahrenen Höhenmeter, der Art der Höhenmeterabrechnung, der gebuchten Reisezeit und den Flugkosten.

Wichtig: Entscheidend für den Gesamtpreis beim Heliskiing ist vor allem die Anzahl der tatsächlich gefahrenen Höhenmeter sowie die Art und Weise wie der jeweilige Anbieter diese Höhenmeter abrechnet.

Wie hat man sich eine Heliskiing Lodge vorzustellen?

Das Niveau einer kanadischen Heliskiing Lodge liegt in der Regel auf gutem vier Sterne Niveau. Je nach Anbieter liegen die Lodges meistens mitten in den jeweiligen Skigebieten. Einige sind mit dem Auto zu erreichen, einige nur mit dem Helikopter. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Die Lodges sind überwiegend im kanadischen Stil mit viel Holz gebaut. Besonders in den letzten Jahren haben einige Anbieter ihre Lodges renoviert und den Standard nochmals deutlich nach oben gesetzt. Sie verfügen nun über Saunen, Hot Tubes, einzelne kleine Chalets sowie – bei fast allen Anbietern – über eine hervorragende Küche. Mittlerweile wurde ebenfalls standardisiert, dass Internet und moderne Kommunikationseinrichtungen zur Verfügung stehen. Das war vor einigen Jahren in der Wildnis Kanadas noch die absolute Ausnahme.

Die Mystery Mountain Lodge

Gibt es Unterschiede bei der Anreise zu den Anbietern?

Bezogen auf Heliskiing in Kanada besteht die Regel in zwei Tagen An- und Abreise. An Tag eins fliegt man von einem europäischen Flughafen nach Vancouver oder Calgary. Dort übernachtet man und fliegt oder fährt an Tag 2 dann in die Lodge des Anbieters. Zwar gibt es bei dieser Art der Anreise oft auch die Möglichkeit, dass bereits am Anreisetag und an ihrem Abreisetag Ski gefahren werden kann. Das ist hinsichtliche der weiten Reise und des Zeitunterschieds nicht jedermanns Sache.

Bei fast allen Anbietern sind die Wochenpakete so organisiert, dass der Transfer zur Lodge ab dem Zeitpunkt des Eintreffens am internationalen Flughafen organisiert und im Preis beinhaltet ist. Aber auch hier gibt es Unterschiede, auf die geachtet werden sollte.

Ist Heliskiing sicher?

Sehr sicher, auch wenn es natürlich nie eine absolute Sicherheit gibt. Aber die Heliskiing-Anbieter geben alles, um das Risiko für ihre Gäste zu minimieren. Die Schnee- und Wetterlage wird ständig geprüft, die Unternehmen tauschen sich regelmäßig dazu aus. Alle Wintersportler sind mit LVS-Geräten ausgerüstet und können zusätzlich Lawinenrucksäcke buchen. Die Helis sind top in Schuss, die Piloten Meister ihres Fachs und die bestens ausgebildeten Guides kennen ihre Gebiete in- und auswendig. Vertraut ein Guide einem Hang nicht, wird er ihn nicht fahren. Die Schwierigkeit wird dem Level der Gruppe angepasst.

Wie oft fliegt man beim Heliskiing am Tag?

Kleine Gruppen fliegen öfter als größere. Leistungsstarke Gruppen sind schneller als Einsteiger. Einige Heliskiing-Unternehmen haben eine gewisse Anzahl von Höhenmetern im Programm. Ist das Limit erreicht, kosten jeder weitere Flug bzw. je 1000 gefahrene Höhenmeter extra. Im Schnitt kommen Skifahrer und Snowboarder in einer Woche auf 30.000 bis 50.000 Höhenmeter – es geht aber auch deutlich darüber hinaus.

Was ist der Unterschied zwischen „Small Group Heliskiing“ und „Large Group Heliskiing“?

Bis vor einigen Jahren waren große Hubschrauber für zehn Gäste plus zwei Guides Standard (Large Group Heliskiing oder Classic Heliskiing). Mittlerweile setzen viele Anbieter zunehmende die deutlich leistungsstärkeren und flexibleren kleineren Hubschrauber mit in der Regel vier bis fünf Gästen und ein oder zwei Guides ein  (Small Group Heliskiing). Beim Small Group Heliskiing wird in der Regel mehr und meist auch etwas schneller gefahren.

Ist Heliskiing auch bei schlechtem Wetter möglich?

Ungünstige Verhältnisse können bis zu einem gewissen Grad aufgefangen werden, etwa durch Treeskiing. Wenn Wind und Wolken allerdings keinen Start zulassen, bleibt der Hubschrauber am Boden (Down Days), denn es gilt immer: Safety first! Einige Heliskiing-Unternehmen satteln dann – sofern eine Pistenraupe zur Verfügung steht – auf Catskiing um. Gibt es keinen adäquaten Ersatz, erstatten die Anbieter den Ausfall. In den luxuriösen Lodges lässt es sich auch mal einen Tag aushalten. Viele haben zum Beispiel einen großartigen Wellness-Bereich. Wer trotzdem Sport treiben will, geht zum Langlaufen, Schneeschuhwandern, Tourengehen, ins Fitnessstudio oder an die bei manchen vorhandenen Kletterwände.

Wenn der Heli nicht fliegt, geht’s auch mal zum Catskiing © K3 Catskiing

Wie hoch ist die Gefahr von ‚Down Days‘ beim Heliskiing?

„Down Days“ sind Tage, an denen die Hubschrauber wegen extrem schlechten Wetters nicht fliegen können. Jahreszeit und geographische Lage der Lodge sind diesbezüglich die bestimmenden Faktoren. Sie reichen von 1,5 Tagen pro Saison bis zu einem pro Woche. Prinzipiell reduziert sich das Risiko dieser Tage mit dem Fortschreiten der Jahreszeit. Kann es im Januar schon mal zwei oder drei Tage durchschneien, ist das im März relativ selten der Fall. Eine Garantie gibt es aber auch dann nicht. Generell gibt es im zentralen BC in Kanada sehr viel weniger Down Days als an der Küste. Rund um Revelstoke im zentralen BC muss man statistisch in der gesamten Saison nur mit 5 Down Days rechnen. Im Norden von BC sind es 6 Down Days pro Saison. In den Coast Mountains sind es im Schnitt 1,2 Tage pro Woche. Extrem hoch ist das Down Days-Risiko in Alaska.

Was soll ich zum Heliskiing mitbringen?

Das kommt ganz auf den Veranstalter an. Die eigenen Ski- oder Snowboardschuhe muss man mitbringen. Die Safety-Ausrüstung, Skier und Snowboard werden vom Heliskiing-Unternehmen gestellt. Bei der Kleidung setzt man am besten aufs Zwiebelprinzip mit nicht allzu dicken Lagen. Schließlich geht’s im beheizten Heli nach oben. Und wer bei der Abfahrt nicht ins Schwitzen kommt, macht vermutlich etwas falsch.

Darf ich beim Heliskiing Musik hören?

Das Musikhören ist strengstens verboten. Aus gutem Grund. Die Guides müssen jederzeit zu hören sein, ihren Anweisungen muss man stets und unverzüglich Folge leisten. Schließlich geht es um Eure Sicherheit!

Wie sieht ein typischer Heliskiing-Tag aus?

Bei jedem Anbieter steht am ersten Tag eine Sicherheitseinweisung für die richtige Benutzung des Lawinenequipments sowie den sicheren Ein- und Ausstieg aus dem Helikopter auf dem Programm. Obwohl der grundsätzliche Umgang mit dem Lawinenpiepser leicht ist, erhält jeder Teilnehmer eine Schulung für den nie auszuschließenden Ernstfall. Danach geht es an den Helikopter. Auch hier werden die Abläufe und das sichere Ein- und Aussteigen trainiert. In der Regel dauert diese Einweisung circa zwei Stunden. Der Leadguide und seine Crew haben vor dieser Einweisung wie an jedem anderen Heliskitag bereits um sechs Uhr zusammengesessen, die Wetterbedingungen studiert, das Gelände für den Tag abgesteckt und die Runs für den Tag geplant.

Und ab gehts zum nächsten Run © knecht reisen

Nach den Sicherheitseinweisungen geht es dann Gruppe für Gruppe zum Heliskiing. Meistens im Zehnminuten-Takt, je nachdem wie weit an diesem Tag der Landepunkt des ersten Runs entfernt ist.

Gegen Mittag findet ein Lunch in der Wildnis statt. Die Guides bauen an einem geeigneten Platz eine Art Picknick auf, an dem alle Gruppen gemeinsam zu Mittag essen. Es gibt fast immer heiße Suppe, Tee und Sandwiches. Dazu oft Kekse, Schokoriegel und Obst. Nach dieser circa 45-minütigen Pause geht es bis zum späten Nachmittag weiter. Spätestens gut eine Stunde vor Sonnenuntergang ist Schluss, damit man zur Not auch noch bei einem Zwischenfall auf der letzten Abfahrt genug Zeit zum Reagieren hat. Im Winter sind die Tage dadurch natürlich kürzer als im Frühjahr.

Am Ende des Heliskiing-Tages werden die Gruppen zu ihrer Lodge geflogen, wo bei fast allen Anbietern ein Après Ski Event mit Snacks stattfindet. Danach beginnt die Zeit der Entspannung. Entweder im Hot Tub oder in der Sauna. Auch Massagen werden angeboten. Meist um 19 Uhr gibt es das Abendessen zusammen mit allen Gästen, den Piloten und Guides. Danach trifft man sich an der Lodgebar, setzt sich mit einem guten Glas vor den offenen Kamin oder spielt eine Partie Billard oder Kicker.

Heliskier sind nach anstrengenden Tagen in der Regel keine Nachtschwärmer. Nach 22 Uhr lichten sich meist die Reihen. Beim Heliskiing geht es früh zu Bett. Schließlich wartet in wenigen Stunden schon wieder der nächste Heliskitag. Und da sollte man fit sein. Damit man optimal vorbereitet in den Heli steigt, bieten fast alle Heliski-Lodges Stretching-Einheiten vor dem Frühstück an. In der Regel leiten die Masseurinnen der Lodge diese Aufwärmeinheiten. Dann gibt ein üppiges Frühstück und los geht’s. Die nächsten Tage laufen dann nach dem wunderbaren Motto ab: Eat, Sleep, Ski!

Darf ich beim Heliskiing beheizte Handschuhe tragen?

Aus Sicherheitsgründen lehnen viele Heliski-Anbieter beheizbare Handschuhe ab. Sie fürchten, dass die Heizdrähte in den Handschuhen vor allem im Suchmodus die LVS-Geräte stören könnten. Es gibt aber auch gute Alternativen. So sind die top-Modelle von Hestra selbst bei eisigen Temperaturen angenehmen warm.

Darf ich beim Heliskiing beheizte Skisocken tragen?

Ja, da gibt es keine Probleme, weil die Heizsysteme weit genug vom LVS entfernt sind. Beheizbare Socken von Lenz sind an kalten Tagen eine Wohltat und sogar ein Sicherheitsplus. Erstens verhindern sie Erfrierungen an den Zehen und zweitens fährt man mit gut durchbluteten, warmen Füßen besser und damit sicherer im Gelände. Wir haben Lenz Heizsocken selbst bei Minus 30 Grad in Kanada beim Heliskiing ausprobiert und keine eiskalten Füße gehabt. Deshalb fahren wir nie mehr ohne, zumal Lenz die Passform der Socken deutlich verbessert hat.

Kann ich meine Drohne mitnehmen und beim Heliskiing filmen?

Das kommt darauf an. Wo mehrere Helikopter in der Luft sind, sicherlich nicht. Hast Du aber Private gebucht und damit einen Hubschrauber exklusiv für eine Gruppe, ist es unter Umständen möglich. Sprich den Heliski-Anbieter oder den Reiseveranstalter, bei dem Du gebucht hast, vorher an. Dann hörst Du, was möglich ist. Wir konnten bei Boutique-Heliski-Anbietern in entlegenen Gebieten in Kanada schon Drohnen einsetzen. Das gibt grandiose Bilder und Videos!

Darf ich zum Heliskiing mein Smartphone mitnehmen?

Ja, aber bitte im Flugmodus. So kannst Du damit filmen und fotografieren. Steck das Handy aber in eine Tasche, die mindestens 20 Zentimeter vom LVS-Gerät entfernt ist, um eventuelle Störungen zu vermeiden. Sicher, ist sicher! Und pass auf Dein Handy auf: Wenn im Frühjahr der Schnee schmilzt findet man in Skigebieten und in Heliski-Arealen Unmengen an verlorenen Smartphones.

Warum sollte ich eine Trillerpfeife zum Heliskiing mitnehmen?

Beim Treeskiing haben erfahrene Freerider immer eine Trillerpfeife dabei. Damit kann man zur Not im Wald sehr gut auf sich aufmerksam machen. Trillerpfeifen sind im Wald besser zu hören als Rufe. Wer sie hört, weiß sofort: Da gibt es einen Notfall. Bei einem Sturz in ein sogenanntes Tree Well, wie die tiefen Trichter rund um die Bäume in Nordamerika genannt werden, kann so eine kleine Trillerpfeife Leben retten. Am besten sind laute Schiedsrichterpfeifen aus Metall. Wir haben immer eine mit einem kleinen Karabiner an der Jacke dabei.

Bin ich als Snowboarder beim Heliskiing willkommen?

Selbstverständlich! Auch unsere Snow-Surfer sind beim Heliski gern gesehene Gäste. Ein Tipp von uns: Nehmt als Snowboarder einen Teleskopstock mit in Euren Rucksack. Der hilft, wenn die Gruppe mal ein flaches Stück überwinden muss. Und das kommt beim Heliskiing in gigantischen Hochtälern schon einmal vor, auch wenn die Guides natürlich versuchen, bei der Wahl der Abfahrten und Lines Rücksicht auf Boarder zu nehmen. Ein Teleskopstock hilft auf jeden Fall. Und wer läuft schon gern lange Strecken mit dem Board unterm Arm durch den Tiefschnee..